Kaum zu glauben, aber so langsam bahnt sich auch hier bei uns im Norden der Frühling an und zarte Sonnenstrahlen schaffen es durch die dicke Wolkendecke, die so typisch für Hamburg ist wie das „Moin Moin“. Wer mich gut kennt, der weiß, dass ich dennoch eher zu der Sorte Stubenhocker gehöre und meine Zeit am liebsten drinnen verbringe. Dafür habe ich aber auch keine Probleme mit ersten Fältchen, denn: keine Sonne – keine Falten ;) In diesem Blogpost soll es aber gar nicht um das Thema Beauty gehen, sondern um Organisation & Ordnung. Mich motiviert das gute Wetter zum absolut notwendigen Frühjahrsputz in meinem Kleiderschrank.

Es wird endlich Zeit für einen Kleiderschrank-Detox! Aber einfach wegschmeißen ist für mich irgendwie auch keine Lösung. Deshalb habe ich mich im Internet nach Tipps & Tricks umgeschaut, wie ich mit System meine Kleidung aussortieren, weggeben und upcyclen kann!

Meine 10 Tipps, um den Kleiderschrank effektiv auszumisten

1. Ordnung ist alles – das beginnt schon beim Aufräumen!

Damit du beim Aussortieren deiner Kleidung nicht den Überblick verlierst, ist es sinnvoll drei Kleiderhaufen zu bilden: den Ja-Haufen, den Nein-Haufen und den Vielleicht-Haufen. Du kannst die Kleiderstapel auch noch in Hosen, Oberteile, Röcke etc. unterteilen – so behältst du den ultimativen Durchblick.

2. Sei dir sicher!

Um auch wirklich sicher zu gehen, dass du die Kleidung aus dem Vielleicht-Haufen behalten oder entsorgen möchtest, solltest du die Teile unbedingt anprobieren. Wichtig ist hier vor allem die Beantwortung der Frage: Warum soll ich es behalten?

3. Bleib hart! 

Wenn du dir bei einem Kleidungsstück unsicher bist, es aber so gut wie nie getragen hast oder eventuell sogar noch das Preisschild dran hängt, dann stehen die Chancen ziemlich schlecht, dass es in Zukunft zu deinem Lieblingsteil avanciert. Oberstes Gebot beim Schrankausmisten lautet also: Ehrlichkeit. Es hilft nicht, sich die Sachen schönzureden.

4. Tschüssikowski!

Schuhe, die Blasen verursachen oder Oberteile, die kratzen, brauchst du nicht in deinem Kleiderschrank. Weg damit!

5. Der Nostalgie-Faktor! 

Ja, wir haben doch alle mindestens ein Kleidungsstück im Schrank, mit dem wir eine emotionale Bindung unterhalten. Das ist auch völlig okay! Aber es sollte nicht zur Gewohnheit werden. Du kannst den Nostalgie-Faktor berücksichtigen und Teile mit ideellem Wert behalten. In Maßen!

6. Die Jahresregel! 

Kleiderschrank-Weisheit Nr. 1: Alles, was du länger als ein Jahr nicht angezogen hast, ziehst du auch in Zukunft nicht mehr an. Wenn sich eine Regel als wahr entpuppt, dann garantiert diese. Du wirst die Glitzerhose nicht mehr anziehen, wenn sie seit einem Jahr ungetragen im Schrank verstaubt. Wetten?

7. Schubladen nicht vergessen!

Bei deinem Kleiderschrank-Detox solltest du die Schubladen nicht vergessen! Gerade hier lauern Massen an ungetragenen oder eigentlich ungeliebten Kleidungsstücken. Berücksichtige bei deiner Schrankinventur also auch Unterwäsche, Schlafklamotten und Wohlfühlsachen für Zuhause.

8. Finger weg vom Müll!

Deine aussortierten Sachen sollten aber keinesfalls auf dem Müll landen. Nutze Flohmärkte und Tauschbörsen – online und im wahren Leben – und verkaufe deine Kleidungsstücke, die dir nicht mehr gefallen. So stockst du dein Shopping-Budget auf und machst jemand anderen glücklich!

9. Kleidung abgeben und Gutschein erhalten! 

Ich bin zwar kein großer Fan von H&M, dennoch bietet die Fast Fashion Kette im Rahmen ihrer Aktion „Garment Collecting“ die Möglichkeit, alte, getragene Kleidung bei ihnen abzugeben. Als Dank erhält man einen Rabatt und die Sachen werden recycelt.

10. Upcycling! 

Bist du ein kreativer Kopf, dann solltest du den Inhalt deines Kleiderschranks auf sein Upcycling-Potenzial untersuchen. Mit kleinem Aufwand kannst du beispielsweise ein Loch in der Hose oder in deiner Lieblingsjacke flicken: Patches mit coolen Motiven werten jedes Teil auf und machen dein Kleidungsstück zu einem echten Unikat.

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *

Ich stimme zu.